Pressemitteilungen

Herzlich willkommen im Repair Cafè Hagen a.T.W

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Wieder großer Andrang im Repair Cafė am 20. Oktober!

Volles Haus. So muss die Situation im Repair Cafe wohl für die letzte Veranstaltung beschrieben werden. Während der gesamten Öffnungszeit herrschte reges Treiben im Keller aber auch auf dem Saal bei den Näherinnen und natürlich an den Tischen bei Kaffee und Kuchen und vielen Gesprächen. Die Organisatoren hatten aus Anlass der dritten internationalen Repair Cafe Woche die Öffnungszeit verlängert und zusätzliche Aktionen angeboten. Kleidertausch für Frauen, Laubsägen für Kinder fanden den erwarteten Zuspruch. Beide Aktionen sollen im November und Dezember weiter verfolgt werden. Für Reparaturen gab es in allen Bereichen genügend Möglichkeiten. Zerrissene, beschädigte Kleidungsstücke, defekte Elektrokleingeräte, vieles konnte instandgesetzt und repariert mit nach Haus genommen werden. Besucher kamen nicht nur aus Hagen. Aus den Nachbargemeinden, Lienen, Lengerich, Ladbergen waren interessierte Menschen in das Gustav Görsmann Haus gekommen. Aus Glandorf kam unser Landtagsabgeordneter Martin Bäumer als interessierter Besucher. Vermutlich nicht das letzte Mal.

Weiter geht es in diesem Jahr am 17. November und am 15. Dezember von 11.00 Uhr bis 14.30 Uhr. An beiden Terminen mit dem bekannten Aktionen. Reparatur von Kleidungsstücken, Fahrrädern und Elektrokleingeräten. Zusätzlich noch zweimal in diesem mit dem Kleidertausch für Frauen und Laubsägen für Kinder und weitere Interessierte.

Übrigens: Für die internationale Woche der Repair Cafės hatten sich 160 Cafės aus 12 Ländern und 4 Kontinenten angemeldet. Repair Cafės findet man inzwischen in vielen europäischen Ländern, aber auch in den USA, Kanada, Australien und Japan.

 

 

Repair Café in Hagen ist eröffnet!

 

Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder mit einem Fahrrad, bei dem das Rad schleift? Oder mit einem Pullover mit Mottenlöchern? Wegwerfen? Denkste! Eine Gruppe Reparatur interessierter Frauen und Männer organisiert am Samstag, 17. Februar 2018 das erste Repair Café in Hagen a.T.W.

 

 

Im Gustav Görsmann Haus in der Kirchstraße 5 dreht sich am 17.02.2018 alles ums Reparieren. Zwischen 11.00 Uhr und 14.30 Uhr stehen verschiedene ehrenamtliche Reparateure zur Verfügung, um kostenlos bei allen möglichen Reparaturen zu helfen. Zudem sind verschiedene Werkzeuge und Materialien vorhanden. Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit. Toaster, Lampen, Föhne, Kleidung, Fahrräder, Spielzeug, Geschirr... alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt! Die Fachleute im Repair Café wissen sich fast immer eine Lösung.

 

Indem sie Werbung fürs Reparieren macht, möchte die Gruppe zur Reduzierung des Müllbergs beitragen. Das ist sehr notwendig, finden die Organisatoren. „In Deutschland werfen wir unfassbar viel weg. Auch Gegenstände, denen fast nichts fehlt und die nach einer einfachen Reparatur wieder ordentlich zu gebrauchen wären. Leider steckt das Reparieren vielen Menschen nicht mehr im System. Mit dem Repair Café wollen wir das ändern.“

 

Das Repair Café ist auch dazu gedacht, Menschen in der Nachbarschaft auf neue Art und Weise wieder mit einander in Kontakt zu bringen. Sodass sie entdecken, wie viel Wissen und praktische Fähigkeiten eigentlich vorhanden sind. Die Organisatoren: „Wenn man gemeinsam mit einem bis dahin unbekannten Nachbarn ein Fahrrad, einen CD-Spieler oder eine Hose repariert hat, sieht man diese Person doch mit anderen Augen, wenn man ihr das nächste Mal auf der Straße begegnet. Zusammen etwas reparieren, kann zu ganz tollen Kontakten in der Nachbarschaft führen.“

 

Die Organisatoren weisen ebenfalls darauf hin, dass eine Reparatur auch Geld und kostbare Grundstoffe einspart und zudem zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beiträgt. „Aber wir wollen mit dem Repair Café vor allem zeige

Am 21. April hatte das Hagener Repair Cafe wieder geöffnet. Schon sehr früh standen die ersten Interessenten im Gustav Görsmann Haus. Fahrzeuge der Kleinsten aus dem benachbarten Kindergarten warteten auf Reparatur und entsprechend Luft auf ihren Reifen. Des Weiteren gab es in der Werkstatt im Keller allerhand verschiedene Aufgaben zu lösen. Vieles konnte von den Besuchern repariert wieder mit nach Haus genommen werden. Alles ist nicht möglich. Bei abgebrochenen Halterungen, vernieteten Gehäusen, gibt es dann auch keine Reparaturmöglichkeit mehr. In der Nähstube gab es viele Erfolge. Außerdem beschäftigen sich die Frauen und ein Mann mit der Herstellung von Tragetaschen aus alten getragenen Hemden. Unterstützung für die Aktion aus „Alt mach Neu“ Plastiktütenfreies Hagen a.T.W. Die nächste Veranstaltung gibt es am 19.Mai 2018. Dann gibt es wieder die Möglichkeit nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ mit defekten Geräten oder Kleidung in das Gustav Görsmann Haus zukommen.

 

 

 

 

 

 

Reparieren leicht gemacht im Repair Cafe im Gustav Görsmann Haus am 17.März 2018

Wenn die elektrische Lampe nicht mehr funktioniert, der Staubsauger streikt, der Reißverschluss erneuert werden muss, sind fleißige Helfer mit Rat zur Stelle. Die Frauen und Männer geben ihre Fähigkeiten an weniger Talentierten weiter, kaputte Gebrauchsgegenstände wieder zum Einsatz zu bringen. Das Motto: reparieren statt wegwerfen ist die Motivation. Es geht vor allem um Müllvermeidung und den Gemeinschaftsaspekt. Denn geschraubt und genäht wird hier zusammen.

So war es auch am vergangenen Samstag. Etliche Besucher kamen mit den unterschiedlichsten Anliegen. Elektrokleingeräte bei denen die Erfolgsquote weit über 50 % lag. Kleidungsstücke, die alle Besitzer, nach erfolgreichen Reparaturen mit nach Haus nehmen konnten. Eine Garantie, dass alles Repariert werden kann besteht zwar nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass viele Reparaturen gelingen. Die Wahrscheinlichkeit eines Reparaturerfolges wird umso größer je mehr sich an der Idee beteiligen und ihre Fähigkeiten einbringen. Interessenten und Besucher sind jederzeit herzlich willkommen.

Die Aktion „Aus alt mach neu“ Tragetaschen aus alten Blusen oder Oberhemden ist angelaufen. Die ersten Taschen sind im Umlauf. Weitere werden während der Repair Cafe Veranstaltungen angefertigt. Getragene und aussortierte Blusen und Hemden werden gerne angenommen um sie weiter zu verarbeiten. Interessierte mit Kenntnissen an der Nähmaschine können sich an den bekannten Terminen gerne an der Aktion beteiligen.

 

03.07.2018

Grüne: Reparatur-Treffs unterstützen und ausweiten

 

Aus alten Hemden genähte Tragetaschen präsentierten Franz-Josef Spreckelmeyer und Hermann Wille vom Hagener Repair-Café

 

Osnabrück – Welche Unterstützung können die Reparatur-Treffs im Osnabrücker Land gebrauchen und wie kann diese Idee weitere Verbreitung finden? Die Fragen standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der die Grünen-Fraktion ins Kreishaus geladen hatte. Aus ihrer Sicht wird ein wertvoller Beitrag gegen die Wegwerfkultur und für sinnvolle Gemeinschaft vor Ort geleistet.

 

„Wir haben uns dem aus Amsterdam stammenden weltweiten Konzept angeschlossen, bei dem man für 49 Euro Mitglied werden kann“, berichtete Monika Förster von der „Oase“ an der Osnabrücker Lohstraße. Während hier zwei Hauptamtliche beteiligt sind, arbeiten die meisten Initiativen bei ihren ein-zweimonatigen Treffen rein ehrenamtlich. „Entscheidend sind das Interesse, gemeinsam etwas Sinnvolles auf die Beine zu stellen und die Entscheidungsfreiheit der Aktiven“, berichteten Franz-Josef Spreckelmeyer und Hermann Wille vom Repair-Café in Hagen.

 

Beide stellten aus alten Hemden genähte Tragetaschen vor als neueste Kreativität ihrer erst zu Jahresbeginn gestarteten, aber dank auch des angenehmen Klimas bereits auf 15 Aktive gewachsenen Gruppe vor. „Man weiß nicht, mit was unsere Gäste ankommen“, so Wille, es sei jedes Mal ein Erlebnis. Da es in Hasbergen noch kein solches Projekt gebe, habe sich jüngst aus dieser Gemeinde ein Experte für Nähmaschinen angeschlossen.

 

Die Reparatur von Fahrrädern, Elektrogeräten wie Mixer und Staubsauger sowie Uhren und PC´s gehören zur Palette des im Bramscher Bahnhof angesiedelten Projektes „Flicken-Café““, berichteten Hermann Pawlak und Monika Plümer. Ehrenamtskoordinatorin Maria Stuckenberg wies auf das Projekt „Kleine Helferstunde“ in Engter hin.

 

„Unser Raum wird langsam knapp“, berichteten Franz Kahlert und Hermann Glandorf von der 13 Aktive starken Initiative aus Ostercappeln, die auch aus Bohmte und Bad Essen frequentiert werde. Die jeweiligen Kommunen könnten helfen bei Fragen wie Raum, Finanzen und Versicherung, wurde auch von Petra Koch (Nackte Mühle Osnabrück) und Wolfgang Timm (Wüsten-Initiative Osnabrück) erklärt. Berichtet wurde auch über das Repair-Café in Bad Iburg und das neue Projekt in der Georgsmarienhütter Stadtbibliothek.

 

Bereits Kinder und Jugendliche würden mit dem Projekt „Reparaturwerkstätten an Schulen der Unternehmerinitiative Let´s-MINT e.V.“ angesprochen, defekte Gegenstände wieder nutzbar zu machen, berichtete Andrea Bornhütter-Kassen. Das von DBU und Sparkassenstiftung geförderte Projekt sei u.a. an der Oberschule Bad Laer erfolgreich durchgeführt worden. 56 Prozent der bearbeiteten Geräte seien bisher erfolgreich reaktiviert worden. Gesucht würden noch bezahlte Reparier-Experten für diese Wahlpflicht-AG´s.

 

Während für den zu reparierenden Trecker des Kreistagsabgeordneten Jürgen Ebert auch angesichts einer in Melle noch fehlenden Initiative noch keine Lösung gefunden werden konnte, fühlte sich seine Kollegin Anna Kebschull von den Berichten motiviert, in Bad Rothenfelde auch ein solches Projekt auf die Beine zu stellen. Werkzeug werde selbst mitgebracht und Konkurrenz zum Handwerk gebe es nicht, da es um Hilfe zur Selbsthilfe gehe, bekam sie ihre Fragen beantwortet.

 

„Wir wollen solche kooperativen Wirtschaftsformen stärker fördern, auch um Kapitalabfluss zu verhindern“, erklärte Christine Rother von der Stadt Osnabrück. Auch Werner Lindwehr vom Landkreis Osnabrück, der eine Starthilfe von 500 Euro pro Initiative anbietet, zeigte sich offen für eine Verstärkung der vorhandenen Beratung, wobei Vielfalt und Selbstbestimmung im Vordergrund stehe. Kreisverwaltungskollegin Susanne Klesse will das Engagement älterer Menschen fördern, gerne gemeinsam mit Jüngeren.

Am 16. Juni geht es im Gustav-Görsmann-

Haus in der Zeit von 11.00 Uhr bis 14.30

Uhr wieder um die Reparatur kaputter Dinge, kompetente Hilfestellung sowie Begegnungen in entspannter Atmosphäre. Die ersten Veranstaltungen sind optimal gelaufen. Die Organisatoren hatten nicht mit so viel Interesse gerechnet. Im März und April standen schon vor Beginn der Veranstaltung die ersten Besucher vor der Tür. Zum zweiten Mal wurde eine alte mechanische Schreibmaschine wieder in Stand gesetzt. Was gab es noch für Aufgaben? Ein verkalkter Kaffeeautomat sollte mehr Durchfluss bekommen, an Leselampen wurden Stecker und Schalter erneuert, abgerissene Kabel wurden an einem Metalldetektor angelötet, Bohrmaschine und Winkelschleifer haben neue Anschlusskabel bekommen, schwer laufende Nähmaschinen wurden gereinigt, geölt und eingestellt. Kleidungsstücke wurden instand gesetzt. Etliche weitere Reparaturen wurden zur vollen Zufriedenheit der Besucher durchgeführt. Für Fahrräder war bislang noch nicht die Saison. Bis auf die Fahrräder der Spezialisten, gab es nur theoretische Reparaturen und Fachgespräche. Hier kann noch etliches repariert werden. Wenn nun die Räder so nach und nach aus dem Keller geholt werden, platte Reifen geflickt werden müssen, ist es Zeit, in das Repair Café zu kommen. Nach dem Motto Hilfe zur Selbsthilfe" gibt es hier für die Reparatur die notwendige Unterstützung.

Übrigens: Das Repair Café ist für alle Interessierte, jung oder alt, männlich oder weiblich, egal welcher Konfession, geöffnet.

Viele Besucher verlassen das Gustav-Görsmann-Haus mit lobenden Worten. Tolle Idee, macht weiter, oder so ähnlich.

Dies trifft auch auf die Initiative „de Helpers" zu. Zu Kleinstreparaturen kommen Spezialisten in die Wohnung, Unterstützung für das Ausfüllen von Formularen können angefragt werden. Hilfe für Senioren in vielen Lebenslagen. Kontakt zu den Helpers kann auch während der Termine des Repair Cafés aufgenommen werden. Sei es, sich im Vorfeld kennenzulernen, oder ein vorhandenes Problem zunächst einmal in lockerer Atmosphäre zu besprechen. Vieles ist möglich.

E-Mail: dehelpers@hagen-atw.de

Die Initiatoren des Repair Cafés möchten zur Reduzierung der im Umlauf befindli Chen Plastiktüten beitragen. Aus diesem Grund soll das Klimaschutzprojekt „Mach's einfach" der ILEK-Region „Hufeisen" fortgeführt werden. Aus Alt mach Neu. Aus alten Hemden werden Tragetaschen genäht. Jede Tasche wird ein echtes Unikat. Am Ende wird ein Logo „Plastiktütenfreies Hagen a.T.W." aufgenäht. Wer Interesse hat, an dieser Aktion mitzuarbeiten, ist herzlich in das GGH eingeladen. Ausrangierte Hemden werden auch gerne entgegengenommen.

Weitere Informationen: www.repaircafehagenatw.de

 

 

 

 

 

 

Repair Cafè

Hagen a.T.W

Öffnungszeiten:

Samstag 16.06.2018 von 11.00- 14.30

Samstag 21.07.2018 von 11.00- 14.30

Samstag 18.08.2018 von 11.00- 14.30

Samstag 15.09.2018 von 11.00- 14.30

Samstag 20.10.2018 von 11.00- 14.30

Samstag 17. 11. 2018 von 11.00- 14.30

Samstag 15.12. 2018 von 11.00- 14.30

WO ?

 

Gustav Görsmann-Haus

Kirchstraße 5

49170 Hagen a.T.W